Das Programm des DSTK 2026*

Beim Deutschen Schulträgerkongress am 12. + 13. November 2026 erwartet Sie ein Premium-Kongressprogramm mit renommierten Top-Speakern in zukunftsweisenden Vorträgen, Workshops, Praxisforen und Diskussionsrunden zu aktuellen Themen.

*Das Programm für den DSTK 2026 befindet sich im Aufbau und wird laufend aktualisiert. 

12.11.2026
09:45–10:30 Uhr

Check-in I Ausstellung & Networking

10:30–10:45 Uhr

Eröffnung des Deutschen Schulträgerkongresses

Eröffnung
Kerstin von der Linden
© Julia Haack

Kerstin von der Linden

Journalistin ∙ Moderatorin ∙ Medientrainerin
Thomas Köhl

Dr. Thomas Köhl

Geschäftsführer FLEET EDUCATION Events GmbH
10:45–11:15 Uhr

Die Bedeutung von Bildung für einen handlungsfähigen Staat unter besonderer Berücksichtigung der Rolle von Schulträgern und Schulaufsicht

Keynote
Thomas de Maizière
© Deutsche Telekomstiftung / www.thomasdemaiziere.de

Dr. Thomas de Maizière

Bundesminister a.D.
Als Bundesminister a. D., Vorsitzender der Deutschen Telekom Stiftung und Mitinitiator der „Initiative für einen handlungsfähigen Staat“ verbindet Thomas de Maizière politische Führungserfahrung mit einem besonderen Fokus auf die Zukunft des Bildungssystems. Leistungsfähige Bildung ist eine zentrale Voraussetzung für einen handlungsfähigen Staat. In seiner Keynote beleuchtet er, welche Rolle dabei insbesondere Schulträger, Schulaufsicht und eine bessere Zusammenarbeit der staatlichen Ebenen spielen. Im anschließenden Panel diskutiert er dazu mit Vertreterinnen und Vertretern der Kommunalen Spitzenverbände sowie aus wissenschaftlicher Perspektive über Aufgaben, Rollenverständnis und Weiterentwicklung der Schulaufsicht
11:15–12:15 Uhr

Panel "Die Bedeutung von Bildung für einen handlungsfähigen Staat unter besonderer Berücksichtigung der Rolle von Schulträgern und Schulaufsicht"

Panel
Thomas de Maizière
© Deutsche Telekomstiftung / www.thomasdemaiziere.de

Dr. Thomas de Maizière

Bundesminister a.D.
Daniela Schneckenburger
© Deutscher Städtetag/Frank Nürnberger

Daniela Schneckenburger

Beigeordnete Deutscher Städtetag
Marc Elxnat

Marc Elxnat

Beigeordneter Deutscher Städte- und Gemeindebund
Jörg Freese

Jörg Freese

Beigeordneter Deutscher Landkreistag
Stephan Gerhard Huber

Prof. Dr. Stephan Gerhard Huber

Bildungsforscher und Schulentwicklungsbegleiter Linz School of Education, Leibniz-Institut IPN, Kiel
Kerstin von der Linden
© Julia Haack

Kerstin von der Linden

Journalistin ∙ Moderatorin ∙ Medientrainerin
12:15–13:15 Uhr

Ausstellung, Networking & Masterclasses I Mittagspause

12:45–13:05 Uhr

Digitale Souveränität im Klassenzimmer erfolgreich gestalten

Europäische, BSI-konforme Lösungen für eine sichere, zukunftsfähige Bildungs-IT.
Masterclass
Franziska Taubert

Franziska Taubert

Team Leitung des Direct-Sales-Teams Prowise GmbH
Digitale Souveränität erlangt im Entscheidungsprozess von Schulträgern immer mehr an Bedeutung. In dieser Masterclass erfahren Sie, wie Sie sich mit Hilfe von Prowise sicher, europäisch und BSI-konform digital aufstellen können. Wir geben Einblicke in unser Produktportfolio und zeigen, wie unsere Lösungen dabei unterstützen, Prowise Touchscreens effizient, sicher und zentral zu verwalten. Erfahren Sie, wie Prowise Schulträger dabei begleitet, eine moderne, transparente und zukunftsfähige Bildungsinfrastruktur aufzubauen.
12:45–13:05 Uhr

Einführung eines digitalen Bestellsystems in der Mensa

Ein Erfahrungsbericht aus der Projektarbeit
Masterclass
Susann Schossig
© Ilona Stelzl

Susann Schossig

Head of Project Management ParentPay Deutschland GmbH
Wie kann ein digitales Bestell- und Abrechnungssystem den Mensa-Alltag erleichtern? In diesem praxisnahen Vortrag berichten wir von der Einführung eines solchen Systems aus unserem Projektalltag – von den ersten Überlegungen bis zum laufenden Betrieb. Dabei zeigen wir, was ein gutes System leisten muss, wie die Umsetzung gelingt und welche typischen Hürden zu meistern sind. Ein konkretes Beispiel aus dem Schulalltag veranschaulicht die Vorteile für alle Beteiligten. Der Vortrag richtet sich an Schulträger, Schulleitungen, Mensabetreiber und interessierte Lehrkräfte.
12:45–13:05 Uhr

Inventar im Griff - Schul-IT entwickeln bei wachsenden Ansprüchen

Support vereinfachen, Endgeräte digital verleihen und datenbasiert beschaffen
Masterclass
Marc Bleher

Marc Bleher

Vertriebsleiter inventorio GmbH
Die Anforderungen an Schulträger wachsen: mehr Endgeräte, unterschiedliche Ausstattungsstände, steigende Supportaufwände und zahlreiche Schulen mit eigenen Strukturen. inventorio schafft als mandantenfähige Plattform eine zentrale Übersicht und gleichzeitig klar getrennte Bereiche für jede Schule. Inventar, Support, Ausleihe und Informationen werden schulübergreifend standardisiert und Kommunikationswege zwischen Schulträger, IT und Schulen vereinfacht. So entstehen transparente Seite 4 von 5 Prozesse, klare Zuständigkeiten und eine verlässliche Datengrundlage für Support, Geräteausgabe, Lebenszyklen und zukünftige Beschaffungen – ohne zusätzlichen Verwaltungsaufwand.
12:45–13:05 Uhr

Schulverpflegung als Hebel für eine starke Kommune

Möglichkeiten von Schule und Schulträger die Schulverpflegung resilienter zu gestalten
Masterclass
Kerstin Clausen

Dr. Kerstin Clausen

Stellvertretende Leitung, Referentin Bundeszentrum Kita- und Schulverpflegung
Wie kann in einer Kommune gute und gesunde Schulverpflegung für alle Kinder langfristig gelingen? In diesem Beitrag werden Möglichkeiten aufgezeigt, welche Rolle die Schulverpflegung z.B. als Bestandteil regionaler Wertschöpfung für kommunale Strategien hat. Die Verankerung in kommunale Ernährungsstrategien macht Schulverpflegung langfristig resilienter und krisensicherer. Dabei ist der Schulterschluss von Schulträgern zusammen mit Schulleitungen und Betreuungsträgern eine wesentliche Voraussetzung. Schulverpflegung ist einerseits dann erfolgreich, wenn Kinder und Jugendliche unabhängig von Ihrer sozialen und kulturellen Herkunft gut und gerne in der Schule essen. Anderseits macht die langfristige kluge Verankerung in kommunale Strategien die Schulverpflegung resilienter und finanzierbarer.
13:15–14:15 Uhr

Innenraumqualität einfach erfassen – Gute Entscheidungsgrundlagen für Schulträger

quickTAIL: ein praxistaugliches Werkzeug für Schulräume
Workshop
Tobias Burgholz

Tobias Burgholz

Wissenschftlicher Mitarbeiter Heinz Trox Wissenschafts gGmbH
Wie gut ein Klassenraum ist, zeigt sich im Schulalltag: Temperatur, Akustik, Luft und Licht prä-gen täglich Konzentration, Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Der Vortrag stellt quickTAIL vor, eine weiterentwickelte, praxisnahe Version des dänischen TAIL-Verfahrens zur Einschätzung der Raumqualität. Nach einer kurzen Begehung folgt eine mehrwöchige Messung mit Wandsensoren. Bewertet werden die 4 zentralen Faktoren Temperatur, Akustik, Innenluftqualität und Licht. Im Mittelpunkt stehen eine einfache Umsetzung, die Übertragbarkeit auf viele Schulen und die Einbindung der Menschen, die die Räume täglich nutzen. Vorgestellt werden Ergebnisse einer Anfang 2026 gestarteten Pilotstudie in 5 deutschen Städten. Die Ergebnisse helfen Schulträgern, Maßnahmen zu priorisieren, Verhalten zu reflektieren und bauliche Schritte gezielt abzuleiten.
13:15–14:30 Uhr

Schule 2035: Vom Klassenzimmer zum Lebensraum im Quartier

Workshop
Udo Kempers
© Udo Kempers

Udo Kempers

Education-Berater, Bildungsenthusiast
Antje Sinemus

Antje Sinemus

Transformationsmentorin & Organisationsentwicklerin Landesinstitut für Qualifizierung und Qualitätsentwicklung in Schulen in Hamburg
Tim Neubauer

Tim Neubauer

Dezernent für Bildung und Arbeit Kreis Minden-Lübbecke
13:15–14:30 Uhr

Das unsichtbare Betriebssystem der Schule

- und welche Updates es braucht
Workshop
Judith Holle

Judith Holle

Geschäftsführerin von beWirken und Expertin für Schulentwicklung beWirken gGmbH
Jede Schule hat ein Betriebssystem. Es entscheidet, wann Kinder wo mit wem was lernen und wer dabei welche Rolle im Lernprozess innehat. Das Problem: Die meisten Schulen haben dieses Betriebssystem nie bewusst gewählt. Es läuft einfach, seit Jahrzehnten, oft seit über hundert Jahren. Gleichzeitig wird seit Jahrzehnten in Schulentwicklung investiert: Fortbildungen, Programme, Modellprojekte. Die Beobachtung zeigt jedoch: Die Grundlogik verändert sich kaum. Ganztagsangebot hier, multiprofessionelle Fachkräfte da – aber oft als Add-on, das sich schwer mit der Grundstruktur der Schule verträgt und dadurch Gefahr läuft, immer wieder zu versanden. Der Grund dafür ist strukturell: Innovationen verändern einzelne Formate, aber selten die Logik dahinter. Mit dem Framework zukunftsfähige Schule macht beWirken sichtbar, was bisher unsichtbar war: die Dimensionen, die transformierte Schule wirklich konstituieren – von der Lernorganisation über die Schulorganisation bis zum systemischen Steuerungsrahmen. Es zeigt, welche Stellschrauben es gibt und warum manche davon kaum bewegt werden können, solange die Rahmenbedingungen es nicht zulassen. Genau hier kommen Schulträger ins Spiel. Nicht als Hauptakteur*innen der pädagogischen Transformation, aber als diejenigen, die entscheiden, ob Schulen überhaupt die strukturellen Voraussetzungen haben, ihr Betriebssystem zu verändern. Raumkonzepte, Personalstrukturen, Ganztagsgestaltung, strategische Ausrichtung im regionalen Schulnetz: Mit diesen Entscheidungen können Schulträger Transformation ermöglichen oder strukturell verhindern. Dieser Vortrag ist eine Einladung zur doppelten Standortbestimmung: Was ist das Betriebssystem eurer Schulen, und welchen Beitrag können Schulträger leisten, damit es sich wirklich verändern kann?
13:15–14:30 Uhr

Nachhaltige Schulentwicklung! Mehr als nur Anschaffung von Geräten

Workshop
Dennis Richter

Dennis Richter

Abteilungsleitung Schulverwaltungsamt Landeshauptstadt Stuttgart
In dem Vortrag wird die Stuttgarter Praxis in den Mittelpunkt gestellt: Wie Schuldigitalisierung strategisch und dauerhaft organisiert wird – nicht als reines Geräteprojekt, sondern ausgehend vom pädagogischen Bedarf der Schulen. Hierbei wird anhand der Digitalstrategie 2030 deutlich gemacht, wie Stuttgart ihre Schulen mit auf den digitalen Weg nimmt, welche Bausteine für die Digitale Schule Stuttgart notwendig sind und welche Methodiken angewendet werden.
14:30–15:15 Uhr

Ausstellung, Networking & Masterclasses I Dessertpause

14:45–15:05 Uhr

Bargeld kostet Schulen mehr als Geld.

Wie ein bargeldloser Schulalltag Sekretariate, Schulleitungen und Schulträger gleichzeitig entlastet.
Masterclass
Fabian Figueroa Authenac

Fabian Figueroa Authenac

B2B Lead Bling Schulservices GmbH
Bargeld und manuelle Zahlungsprozesse kosten in der Schule vor allem Zeit: Zahlungen zuordnen, Listen abgleichen, fehlende Zahlungen im Blick behalten, Erstattungen bearbeiten und Abrechnungen erstellen. Ob Klassenfahrt, Ausflug, Schulmaterial, Schulgebühren, Mensa oder Kiosk – viele kleine Zahlungsvorgänge bedeuten viele kleine Aufgaben, die im Schulalltag nebenbei erledigt werden müssen. Die Master Class zeigt, was sich ändert, wenn Bestellung, Bezahlung und Abrechnung bei Mensa, Kiosk und Klassenkasse bargeldlos ineinandergreifen: welche Aufgaben ganz entfallen, welche kleiner werden und welche bleiben. Sie erfahren, welche Entscheidungen vorab nötig sind, wie Eltern ohne neuen Aufwand eingebunden werden und was der Umstieg für die Abrechnung mit Caterer und Träger bedeutet. Mit Beispielen aus Schulen und Kommunen, die den Schritt gegangen sind.
14:45–15:05 Uhr

Ganztag, der gelingt

Was guter Ganztag heute wirklich braucht
Masterclass
Sven Henke

Sven Henke

Account Manager Virality GmbH
Seit August 2026 gilt der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung – zunächst für die erste Klasse, bis 2029 für alle Grundschulklassen. Was bedeutet das für Ihre Schule? Diese Masterclass zeigt, worauf es bei einem gut organisierten Ganztag wirklich ankommt: verlässlicher Überblick, klare Rollen und Datenschutz, Kommunikation im Team und mit Eltern, Ressourcenplanung sowie die Verzahnung von Vor- und Nachmittag. Anhand von sechs zentralen Ansprüchen und einer praxistauglichen Checkliste erhalten Sie einen anbieterunabhängigen Rahmen, um Ihren eigenen Ganztag einzuordnen – mit Zeit für Ihre Fragen und den Austausch mit anderen Teilnehmenden.
14:45–15:05 Uhr

Vom Lehrerzimmer zur Arbeitswelt

Zwischen Korrekturstapel und Konferenz: Wie sieht der Arbeitsplatz Schule aus?
Masterclass
Sabrina Müller-Plotnikow

Sabrina Müller-Plotnikow

Senior Workspace Consultant wir sind raum GmbH
Lehrerzimmer sind hochdynamische Ort: Unterrichtsvorbereitung, Korrekturen, Elterngespräche, Teamarbeit, Konferenzen, spontane Gespräche wechseln sich ständig ab. Dazwischen Ruhe und Konzentration finden? Unmöglich. Beim aktivitätsbasierten Arbeiten bestimmt die Aufgabe den dafür passenden Ort. Die Schule wird so zu einer vielfältigen Arbeitswelt, die Konzentration, Austausch, Zusammenarbeit und Rückzug gleichermaßen ermöglichen. Die Keynote lädt zu einem Perspektivwechsel ein: Wenn sich Schule modernisieren und weiter-entwickeln soll, müssen sich Räume verändern. Gute Schule braucht mehr als gute Pädagogik und Schulklassen – sie braucht Arbeitswelten, die die Vielfalt der Menschen und Aufgaben unterstützen, die Schule jeden Tag gestalten.
15:15–16:45 Uhr

Vom Tool zur Transformation

Erfahrungen aus dem Erzbistum Berlin: Schulträger, Schule und fobizz im Gespräch
Panel
Monika Klapczynski

Monika Klapczynski

Leitung Fachreferat Medienbildung Erzbistum Berlin
David Zaake

David Zaake

Lehrer Katholische Theresienschule Berlin
Jonas Witschel

Jonas Witschel

Projektleiter fobizz
15:15–16:45 Uhr

Schultransformation in Zeiten von KI gestalten

Wie sich Schulträger zukunftsfähig aufstellen können
Workshop
Jutta Schneider

Jutta Schneider

Projektleitung Schultransform, Management-Team Helliwood media & education im fjs e.V.
Markus Schäfer

Dr. Markus Schäfer

Dezernent “Bildung in der digitalen Welt” Bezirksregierung Arnsberg
15:15–16:45 Uhr

Indikatoren schulischer Transformationsprozesse zur Entwicklung zukünftiger Lernorte

Best Practice Ernst-Reuter-Schule Karlsruhe
Workshop
Micha Pallesche

Micha Pallesche

Rektor Ernst-Reuter-Schule Karlsruhe
Entdecken Sie für Ihre Schule die Schlüssel zur schulischen Transformation! Erfahren Sie von sechs zentralen Indikatoren, die im Rahmen einer umfassenden Studie an Best-Practice-Schulen ermittelt wurden. Am inspirierenden Beispiel der Ernst-Reuter-Schule in Karlsruhe zeigen wir Ihnen praxisnahe Umsetzungen auf und entwerfen gemeinsam eine Vision für die Schule der Zukunft. Lassen Sie sich inspirieren und gestalten Sie aktiv den Wandel in Ihrer Bildungseinrichtung!
15:15–16:45 Uhr

Raum für gute Bildung

Wie können Prozesse in der Frühphase von Maßnahmen zum Ganztagsausbau wirkungsorientiert und belastbar gestaltet werden?
Workshop
Christian Schubert

Christian Schubert

Senior Manager PD - Berater der öffentlichen Hand GmbH
Andreas Schmalz

Andreas Schmalz

Manager PD - Berater der öffentlichen Hand GmbH
16:45–17:15 Uhr

Ausstellung, Networking & Masterclasses I Kaffeepause

16:50–17:10 Uhr

Neues Lernen erfordert neue (Denk-) Räume!

Schule als sozialer Marktplatz
Masterclass
Karin Doberer

Karin Doberer

Geschäftsführung LERNLANDSCHAFT®
Zukunftsfähige Bildungseinrichtungen müssen den vielfältigen Anforderungen von Lehren, Lernen und Zusammenleben gerecht werden. Dabei ist ein Zusammenspiel von Architektur, Ausstattung und Pädagogik unabdingbar. Veränderungen brauchen Mut, Gewohntes zu hinterfragen und neue Wege zu entwickeln. Der Vortrag zeigt anhand praxisnaher Beispiele, wie durch eine ganzheitliche Planung - im Rahmen der jeweils geltenden Förderkriterien - Lernumgebungen entstehen, die Flexibilität, Kreativität, Zusammenarbeit und individuelle Förderung ermöglichen. Im Mittelpunkt stehen die Fragen, wie räumliche Konzepte pädagogische Entwicklungen unterstützen, welche Erfolgsfaktoren Veränderungsprozesse auszeichnen und wie alle Beteiligten aktiv in die Gestaltung einbezogen werden können. Ziel ist es, Impulse für die Entwicklung moderner Bildungsorte zu geben, die den Anforderungen einer sich wandelnden Gesellschaft nachhaltig gerecht werden.
16:50–17:10 Uhr

Erste Hilfe als VR Lernmodul im Schulunterricht

Konzept – Plattform – Lerninhalt: Digitale 3D-Unterstützung für eine einfache Umsetzung
Masterclass
Timon Vielhaber

Timon Vielhaber

Geschäftsführer VIL Tech GmbH
Notfälle an Schulen erfordern Vorbereitung. Für Schulträger ist die flächendeckende, ressourcenschonende Ausstattung der Schulen für Erste-Hilfe-Schulungen oft eine logistische Heraus-forderung. Diese Masterclass zeigt auf, wie Sie durch digitale 3D/VR-Unterstützung eine moder-ne, kosteneffiziente und skalierbare Lösung in Ihrer Bildungslandschaft etablieren. Erfahren Sie, wie Sie Ihre Schulen mit innovativen Tools ausstatten, die Lehrkräfte entlasten und gleichzeitig Vorgaben zur Sicherheitserziehung zeitgemäß erfüllen. Eine praxisnahe Lösung, die Digitalisierung und Lebensrettung verbindet – bundesweit und schulformübergreifend direkt und ohne großen Aufwand umsetzbar.
17:15–17:45 Uhr

Resilienz lernen und führen in der Digitalität

Wie Digitalität Lernen verbessert, Schulen entlastet und Menschen stärkt
Partner-Session
Gert Mengel

Gert Mengel

Head of Modern Education & EdTech Manage Now GmbH
Christine Bach
© Selina Jäcks

Christine Bach

Education & EdTech Strategy Consultant Manage Now GmbH
17:15–17:45 Uhr

Von der Förderung zur dauerhaften Aufgabe

Wie Schulträger 1:1-Ausstattung finanzierbar und betreibbar machen
Partner-Session
Moritz Zeman

Moritz Zeman

Geschäftsführer ACS Group GmbH
Die Beschaffung digitaler Endgeräte ist ein Projekt - ihr Betrieb ist eine dauerhafte Aufgabe. Schulträger müssen frühzeitig klären, wie Finanzierung, Administration, Support, Reparatur und Ersatzbeschaffung über mehrere Jahre organisiert werden. Der Vortrag vergleicht kommunale, elternfinanzierte und gemischte 1:1-Modelle und zeigt, welche Kosten und Prozesse in klassischen Beschaffungsrechnungen häufig fehlen. Anhand eines Praxisbeispiels wird erläutert, wie sich ein einheitliches Betriebsmodell über mehrere Schulen skalieren lässt und wie Zuständigkeiten zwischen Träger, Schule, Eltern und Dienstleister verbindlich geregelt werden können.
17:15–17:45 Uhr

Schule als Lern- und Lebensraum

Mit bedarfsgerechter Gestaltung und Einrichtung gute Lehr- und Lernbedingungen schaffen
Partner-Session
Ralph Glaubitt

Ralph Glaubitt

Aufsichtsperson und Referent Unfallkasse NRW
Ralf Huihsen

Ralf Huihsen

Sachgebiet Bau, Einrichtung und Betrieb Unfallkasse NRW
17:15–17:45 Uhr

KI sinnvoll in den Fachunterricht integrieren

Praxisbeispiele mit den diggies
Partner-Session
Thomas Schmidt

Thomas Schmidt

Geschäftsführer Helliwood media & education im fjs e.V.
Schulen suchen nach Wegen, die Potenziale von KI pädagogisch sinnvoll, datenschutzkonform und verantwortungsbewusst zu nutzen. Gleichzeitig gehört der fachlich reflektierte Umgang mit KI zu den zentralen Medienkompetenzen, die Schülerinnen und Schüler für ihre Zukunft benötigen. In dieser Session wird vorgestellt, wie beides mit den diggies bereits heute gelingt. Rund 1.200 vollständig ausgearbeitete diggies-Unterrichtseinheiten für die Klassen 5 bis 10 bieten neben interaktiven Aufgabenformaten, Lernmedien sowie didaktischen Hintergrundinformationen inzwischen auch fachlich vorgepromptete KI-Chatbots in ausgewählte Unterrichtseinheiten. Die Session zeigt anhand konkreter Praxisbeispiele, wie Unterrichtsinhalte und KI sinnvoll miteinander verbunden werden können. Gleichzeitig erhalten Lehrkräfte praxisnahe Impulse für die Entwicklung eigener KI-gestützter Unterrichtsszenarien.
17:45–18:00 Uhr

Raumwechsel

18:00–19:00 Uhr

Mut zur Haltung

Warum Schulen Demokratieorte sein müssen
Keynote
Düzen Tekkal
© Paul Küster/ Covered Agency

Düzen Tekkal

Menschenrechtsaktivistin, Politologin, Autorin, Journalistin GermanDream
Wir leben in Zeiten der öffentlichen Polarisierung, Dauererregung und der Erosion der politischen Mitte. An düsteren Zeitdiagnosen mangelt es nicht. Aber wie kommen wir da wieder raus? Ein ungehobener Schatz liegt in Schulen: In einer zunehmend individualisierten und atomisierten Gesellschaft sind sie eine der wenigen Orte, wo Menschen noch physisch zusammen kommen – und das täglich. Orte, an denen nicht nur Kompetenzen vermittelt wird, sondern wo Lernende wie Lehrende Weisen des demokratischen Miteinanders erproben können. Auch im Sinne des „Erziehens der Erziehenden“ (Janusz Korczak). Ein idealer Ort des Experimentierens, des Ausprobierens in Sachen Wertevermittlung und Wissensaustausch. Der Vortrag geht der Frage nach, wie Schule als Demokratieort Wirklichkeit werden kann.
19:00–21:00 Uhr

Get-together in der Ausstellung mit Snacks

Get-together
13.11.2026
08:00–09:00 Uhr

Check-in I Ausstellung & Networking

Check-in
09:00–09:30 Uhr

Eröffnung des Deutschen Schulleitungskongresses

Eröffnung
Lothar Guckeisen

Lothar Guckeisen

Journalist, Moderator, Sprecher Moderation
Bärbel Schäfer
© Esther Haase

Bärbel Schäfer

Journalistin, Fernsehmoderatorin und -produzentin Moderation
Thomas Köhl

Dr. Thomas Köhl

Geschäftsführer FLEET EDUCATION Events GmbH
09:30–10:30 Uhr

Schulen als wichtige Räume in verrückten Zeiten

Keynote
Maja Göpel
© Linda Schäffler

Prof. Dr. Maja Göpel

Politökonomin, Transformationsforscherin und Nachhaltigkeitsexpertin Mission Wertvoll
Prof. Dr. Maja Göpel ordnet in Ihrer Keynote die aktuellen gesellschaftlichen Umbrüche als Transformationszeit ein und zeigt, warum gerade Schulen zu zentralen Orten werden, an denen Zukunftsfähigkeit praktisch gelernt und gestaltet werden kann. Im Fokus steht die Idee, dass nachhaltige Zukünfte nicht „von selbst“ entstehen, sondern durch gemeinschaftliche Lernprozesse, verbindliche Regeln und vertrauensvolle Zusammenarbeit – und dass Bildung weit über reine Wissensvermittlung hinausgeht: Sie stärkt Selbstwirksamkeit, macht Zusammenhänge zwischen Freiheit, Verantwortung und Gemeinwohl erfahrbar und hilft, Orientierung und Handlungsfähigkeit in unsicheren Zeiten zu entwickeln. Prof. Dr. Göpel lädt dazu ein, veraltete Strukturen mutig zu hinterfragen und Schule als Raum zu begreifen, in dem demokratische Kultur, kooperatives Denken und der Blick für das Wesentliche eingeübt werden können.
09:30–10:30 Uhr

Teamerfolg als oberstes Ziel

Umgang mit Dissonanzen
Keynote
Almuth Schult

Almuth Schult

Deutsche Fußballnationalspielerin, Weltklasse-Torhüterin und TV-Expertin über Chancengleichheit und Willenskraft
Ein Team stellt man nicht nach seinen Wünschen zusammen, sondern sie wird von der verantwortlichen Führungsebene zusammengestellt. Dabei treffen jede Saison ca. 25 unterschiedliche Charaktere in der Kabine aufeinander und müssen sich dann nicht nur auf dem Platz unterstützen, sondern sich auch an die Gewohnheiten jedes Einzelnen im Alltag gewöhnen. Man kann individuell noch so gut sein, nur allein wird man nicht erfolgreich sein. Dabei spielt Teamfähigkeit die entscheidende Rolle und die Fähigkeit, Dinge im richtigen Moment anzusprechen, aber auch seine eigenen Interessen unterzuordnen und emphatisch zu sein. Über allem steht die richtige Kommunikation in einem Team.
10:30–11:15 Uhr

Ausstellung & Networking I Kaffeepause

11:15–12:15 Uhr

Daten als Kompass

Wie datengestützte Qualitätsentwicklung die Lücke zwischen Schulentwicklung und Unterrichtspraxis schließt
Workshop
Udo Michallik

Udo Michallik

Staatssekretär a.D. und Generalsekretär der KMK
Anja Bensinger-Stolze
© GEW

Anja Bensinger-Stolze

Vorstandsmitglied für Schule - GEW Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft
Kati Ahl
© Oliver Steller

Kati Ahl

Bildungsexpertin, Autorin, Schulentwicklungsberaterin
11:15–12:30 Uhr

Gemeinsam Verantwortung tragen

Anspruch und Wirklichkeit im Dreieck von Schule, Schulträger und Schulaufsicht
Panel
Stephan Gerhard Huber

Prof. Dr. Stephan Gerhard Huber

Bildungsforscher und Schulentwicklungsbegleiter Linz School of Education, Leibniz-Institut IPN, Kiel
Marc Elxnat

Marc Elxnat

Beigeordneter Deutscher Städte- und Gemeindebund
Stefan Uhlmann

Stefan Uhlmann

Leitender Regierungsschuldirektor Bezirksregierung Düsseldorf
Florian Huber
© Verband Deutscher Privatschulverbände e.V.

Dr. Florian Huber

Lothar Guckeisen

Lothar Guckeisen

Journalist, Moderator, Sprecher Moderation
12:15–13:45 Uhr

Ausstellung, Masterclasses & Networking I Mittagspause

12:50–13:10 Uhr

Mehr Zeit für Führung – Schulrechtliche Fragestellungen effizient mit KI lösen

Wie Schulleitungen rechtliche Fragen schnell klären und sicher entscheiden
Masterclass
Thomas Henseler

Thomas Henseler

Verlagsleiter Bildungsmanagement Wolters Kluwer Deutschland / Carl Link
Gerda Sandner

Ass. jur. Gerda Sandner

Programmleiterin Schulrecht & Schulmanagement Wolters Kluwer Deutschland / Carl Link
12:50–13:10 Uhr

Mit unternehmerischer Bildung Zukunftskompetenzen vermitteln

Praxisnahe Entrepreneurship Education: Erprobte Formate für Zukunftskompetenzen im Unterricht
Masterclass
Wilke Ziemann

Wilke Ziemann

Leiter BMWE-Geschäftsstelle "Gründung in school"
Dorothea Ringe

Dr. Dorothea Ringe

Clusterleiterin "Unternehmerisch denken und handeln" Joachim Herz Stiftung
Tristan Heermann

Tristan Heermann

Landeskoordinator für Schülergenossenschaften Genoverband e.V./ Ministerium für Schule und Bildung NRW
12:50–13:10 Uhr

Die Klaviatur des Nervensystems

Wie wir zwischen Stress, Fokus und Entspannung wechseln können
Masterclass
Magdalena Schauenberg

Dr. Magdalena Schauenberg

Sozialwissenschaftlerin, ganzheitlicher Gesundheits- und Ernährungscoach
Warum können wir uns in manchen Momenten mühelos konzentrieren, während unser Kopf in anderen einfach nicht mitspielen will? Ob wir aufmerksam, angespannt, gelassen oder erschöpft sind, hängt eng mit dem aktuellen Zustand unseres Nervensystems zusammen und das beeinflusst auch, wie gut Lernen und Leistung im Schulalltag gelingen können. In dieser Masterclass zeigt Dr. Magdalena Schauenberg, wie es gelingen kann, flexibel zwischen unterschiedlichen Zuständen zu wechseln. Kurze praktische Übungen machen unmittelbar erlebbar, wie sich Aktivierung, Entspannung und Fokus gezielt beeinflussen lassen.
12:50–13:10 Uhr

Lernräume für selbstorganisiertes und kooperatives Lernen – so gelingt der Einstieg

Raum und Pädagogik als Einheit: ein Einblick aus der Praxis
Masterclass
Michelle Wothe

Michelle Wothe

Geschäftsführerin eduhu GmbH
Neue Lernkulturen gehen Hand in Hand mit neuer Raumgestaltung, doch Möbel allein verändern noch keinen Unterricht. In dieser Master Class zeigen EinrichtWerk und eduhu, wie selbstorganisiertes und kooperatives Lernen gelingen kann, wenn Raumgestaltung und pädagogische Be-gleitung zusammengedacht werden. Grundlage bildet ein konkretes Drei-Schritte-Modell für den Einstieg: Lernumgebung anpassen, Lehrkräfte begleiten, Entwicklung iterativ gestalten. Mit Praxisbeispiel und direkten Handlungsimpulsen.
13:45–14:45 Uhr

Bildungsarmut und soziale Segregation

die (Un) -Wirksamkeit des Startchancenprogramms
Keynote
h.c. Jutta Allmendinger

Prof. Dr. h.c. Jutta Allmendinger

Präsidentin Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH
Bildungsarmut gehört zu den drängendsten sozialen Problemen in Deutschland und ist weder zufällig noch gleichmäßig verteilt: Sie konzentriert sich in bestimmten sozioökonomischen Gruppen und Stadtteilen. Mit dem Startchancenprogramm reagiert die Bildungspolitik erstmals bundesweit und gezielt auf diese Ungleichheit, indem Schulen mit einem hohen Anteil sozial benachteiligter Schülerinnen und Schüler besonders gefördert und die Maßnahmen wissenschaftlich umfassend evaluiert werden. Erste Evaluationsergebnisse liegen zum Zeitpunkt der Tagung allerdings noch nicht vor. Der Vortrag diskutiert, warum das Programm trotz seiner historischen Bedeutung nur ein erster Schritt sein kann, da entscheidende Weichen für den Bildungserfolg bereits in den ersten Lebensjahren gestellt werden. Abschließend wird gezeigt, dass wirksame frühkindliche Förderprogramme existieren und dass es gelingen kann, gerade jene Familien zu erreichen, deren Kinder besonders von einem Kitabesuch profitieren würden – nicht gegen die Eltern, sondern gemeinsam mit ihnen.
13:45–14:45 Uhr

Außerschulische Kooperationen wirksam ermöglichen

Einblicke und interaktive Diskussion zu Hürden und Gelingensbedingungen auf Basis einer bun-desweiten Schulleitungsumfrage zu schulisch-außerschulischen Kooperationen
Keynote
Ulrike Leikhof
© Nina Senger-Mertens, Bildung & Begabung gGmbH

Dr. Ulrike Leikhof

Leitung Akademien und Allianz für Schule Plus Bildung & Begabung gGmbH
Felix Süßenbach

Dr. Felix Süßenbach

Teamleitung Bildungsstudien Stifterverband e.V.