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Deutscher Schulträgerkongress
07. November 2024
Congress Center Düsseldorf

Das waren die Top-Themen des DSTK 2023

Der Deutsche Schulträgerkongress (DSTK) bietet Schulträgern  eine erste Plattform und exklusiven Rahmen für die Entwicklung von zukunftsfähigen Schulen.

Der DSTK fand am 23. November 2023 im Vorfeld des Deutschen Schulleitungskongresses (DSLK) in Düsseldorf statt. Der Termin für das nächste Jahr steht auch bereits fest: 07. November 2024

Tage bis zur DSTK-Veranstaltung

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Deutscher Schulleitungskongress

Sie haben auch Interesse am Deutschen Schulleitungskongress, der am 07. – 09. November 2024 stattfindet? 

Freuen Sie sich schon jetzt auf zukunftsweisende und spannende Vorträge und stellen Sie Ihr individuelles Kongressprogramm zusammen. Alle Vorträge stehen unter dem Aspekt Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Ganztag gestalten unter dem Gesichtspunkt von BNE

Der Ganztag bietet in besonderer Weise die Möglichkeit, den Herausforderungen der Gesellschaft auch durch schulisches Lernen zu begegnen. Schülerinnen und Schüler des Ganztags verweilen länger in der Schule und haben dort die Möglichkeit, sich intensiv mit Themen zu befassen und Projekte zu verfolgen. Sie haben dadurch bessere Möglichkeiten, sich über nachhaltige Themen zu informieren und nachhaltige Lebensweise mit Kopf, Herz und Hand zu erleben und zu „leben“. Somit besteht die große Chance, eine nachhaltige Lebensweise, d.h. nachhaltiges Denken und Handeln als selbstverständlichen Teil unseres gesellschaftlichen Lebens zu etablieren.

An ausgewählten Beispielen sollen folgende Punkte diskutiert werden:

  • Wie kann es mit Blick auf den Ganztag besser gelingen, schulisches und kommunales Lernen und Handeln bewusst miteinander zu verknüpfen?
  • Wie können Kommunen Schulen unterstützen, dass sie sich zu nachhaltig handelnden Einrichtungen entwickeln?
  • Wie können schulische Bildungsprozesse und kommunale Nachhaltigkeitsprozesse aufeinander bezogen werden?

Die Bedeutung von Digitalität im Kontext von BNE

Digitalisierung bildet einen Kernbereich für nachhaltige Entwicklung und Medienbildung. Dazu bedarf es einer gemeinsamen Kultur der Digitalität aller an der Entwicklung für nachhaltige Bildung Beteiligten.
Besonders wichtig: Nicht nur die technischen Geräte zur Verfügung zu stellen, sondern es muss auch der bewusste Umgang mit diesen, beispielsweise bezüglich des Ressourcenverbrauchs oder des Datenschutzes, gewährleistet werden.
Wie die Kultur der Digitalität im gemeinsamen Kontext von Schule und Kommune gelebt werden kann, soll an ausgewählten Beispielen diskutiert werden.

Nachhaltig bauen und sanieren – wie geht das?

Der Raum ist der dritte Pädagoge. Um Bildung für nachhaltige Entwicklung zu leben, muss sich der Ansatz von BNE auch im Schulbau wiederspiegeln. Langlebigkeit, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit sind dabei Qualitätsziele, die nicht im Widerspruch zueinander stehen dürfen. Dies gilt sowohl für den Bereich Sanierung als auch für den Neubau. Aufgrund der neuen Schulbautypologien stellt sich unter dem Gesichtspunkt von Nachhaltigkeit auch die Frage, inwieweit auch Bestandsgebäude wie Kaufhäuser, Industriebauten oder Bürogebäude für einen Umbau zu einer Schule in Frage kommen, bevor man einen Neubau anstrebt. Wie dies gelingen kann diskutieren wir an ausgewählten Beispielen.

Rolle des Schulträgers: Wie kann Partizipation Schule/Schulträger gelingen?

Gelingende Partizipation ist ein wesentliches Element im Kontext von BNE und ein großes Schulentwicklungsthema. Wenn BNE im schulischen und kommunalen Kontext gelingen soll, so ist die Partizipation von Schulleitung und Schulträger bei der Gestaltung von Schule unerlässlich. Dies bezieht sich nicht nur auf Schulbau und Schulausstattung, sondern wird gerade mit Blick auf die Veränderung von Schule durch den Rechtsanspruch auf Ganztag in der Grundschule ab 2026 eine neue Dimension bekommen. Zentral ist daher, den kommunalen und pädagogischen Anspruch in Einklang zu bringen. Wie das gelingen kann, diskutieren wir an ausgewählten Beispielen.

Nachhaltige Schulverpflegung durch Schulterschluss von Bund, Schulträgern und Schulleitungen anbieten

Die Bedeutung der Schulverpflegung geht deutlich über die reine Versorgungsperspektive hinaus. Die Schulmensa ist auch Lebensort und Handlungsfeld für gesundes und nachhaltiges Ernährungslernen. Über mindestens neun Schuljahre können Kinder und Jugendliche so wichtige Kompetenzen erwerben und bekommen wertvolle Impulse für ihr persönliches Ess- und Trinkverhalten. Welchen gesellschaftlichen Einfluss dies mittelfristig haben kann, wird allein dadurch deutlich, dass inzwischen für 3,5 Millionen Schüler*innen in Ganztagsschulen auf Beschluss der KMK ein Mittagessen verpflichtend anzubieten ist. Dieser Anteil wird sich mit dem Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in Grundschulen ab 2026 noch deutlich erhöhen.

Da die Schulträger die Schulverpflegung als äußere Schulangelegenheit verantworten, setzen sie mit ihren Vorgaben den Rahmen, in dem Akteure, wie die Schulleitung, Pädagog*innen und Verpflegungsanbieter, Schulessen gestalten können und entscheiden somit über Qualität und Nachhaltigkeit des Angebotes.

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