Das Programm des DSTK 2026*

Beim Deutschen Schulträgerkongress am 12. + 13. November 2026 erwartet Sie ein Premium-Kongressprogramm mit renommierten Top-Speakern in zukunftsweisenden Vorträgen, Workshops, Praxisforen und Diskussionsrunden zu aktuellen Themen.

*Das Programm für den DSTK 2026 befindet sich im Aufbau und wird laufend aktualisiert. 

12.11.2026
09:45–10:30 Uhr

Check-in I Ausstellung & Networking

10:30–10:45 Uhr

Eröffnung des Deutschen Schulträgerkongresses

Eröffnung
Kerstin von der Linden
© Julia Haack

Kerstin von der Linden

Journalistin ∙ Moderatorin ∙ Medientrainerin
10:45–11:15 Uhr

Die Bedeutung von Bildung für einen handlungsfähigen Staat unter besonderer Berücksichtigung der Rolle von Schulträgern und Schulaufsicht

Keynote
Thomas de Maizière
© Deutsche Telekomstiftung / www.thomasdemaiziere.de

Dr. Thomas de Maizière

Bundesminister a.D.
11:15–12:15 Uhr

Panel "Die Bedeutung von Bildung für einen handlungsfähigen Staat unter besonderer Berücksichtigung der Rolle von Schulträgern und Schulaufsicht"

Panel
Thomas de Maizière
© Deutsche Telekomstiftung / www.thomasdemaiziere.de

Dr. Thomas de Maizière

Bundesminister a.D.
12:15–13:15 Uhr

Ausstellung, Networking & Masterclasses I Mittagspause

12:45–13:05 Uhr

Digitale Souveränität im Klassenzimmer erfolgreich gestalten

Europäische, BSI-konforme Lösungen für eine sichere, zukunftsfähige Bildungs-IT.
Masterclass
Franziska Taubert

Franziska Taubert

Team Leitung des Direct-Sales-Teams Prowise GmbH
Digitale Souveränität erlangt im Entscheidungsprozess von Schulträgern immer mehr an Bedeutung. In dieser Masterclass erfahren Sie, wie Sie sich mit Hilfe von Prowise sicher, europäisch und BSI-konform digital aufstellen können. Wir geben Einblicke in unser Produktportfolio und zeigen, wie unsere Lösungen dabei unterstützen, Prowise Touchscreens effizient, sicher und zentral zu verwalten. Erfahren Sie, wie Prowise Schulträger dabei begleitet, eine moderne, transparente und zukunftsfähige Bildungsinfrastruktur aufzubauen.
12:45–13:05 Uhr

Schulverpflegung als Hebel für eine starke Kommune

Möglichkeiten von Schule und Schulträger die Schulverpflegung resilienter zu gestalten
Masterclass
Kerstin Clausen

Dr. Kerstin Clausen

Stellvertretende Leitung, Referentin Bundeszentrum Kita- und Schulverpflegung
Wie kann in einer Kommune gute und gesunde Schulverpflegung für alle Kinder langfristig gelingen? In diesem Beitrag werden Möglichkeiten aufgezeigt, welche Rolle die Schulverpflegung z.B. als Bestandteil regionaler Wertschöpfung für kommunale Strategien hat. Die Verankerung in kommunale Ernährungsstrategien macht Schulverpflegung langfristig resilienter und krisensicherer. Dabei ist der Schulterschluss von Schulträgern zusammen mit Schulleitungen und Betreuungsträgern eine wesentliche Voraussetzung. Schulverpflegung ist einerseits dann erfolgreich, wenn Kinder und Jugendliche unabhängig von Ihrer sozialen und kulturellen Herkunft gut und gerne in der Schule essen. Anderseits macht die langfristige kluge Verankerung in kommunale Strategien die Schulverpflegung resilienter und finanzierbarer.
13:15–14:15 Uhr

Innenraumqualität einfach erfassen – Gute Entscheidungsgrundlagen für Schulträger

quickTAIL: ein praxistaugliches Werkzeug für Schulräume
Workshop
Tobias Burgholz

Tobias Burgholz

Wissenschftlicher Mitarbeiter Heinz Trox Wissenschafts gGmbH
Wie gut ein Klassenraum ist, zeigt sich im Schulalltag: Temperatur, Akustik, Luft und Licht prä-gen täglich Konzentration, Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Der Vortrag stellt quickTAIL vor, eine weiterentwickelte, praxisnahe Version des dänischen TAIL-Verfahrens zur Einschätzung der Raumqualität. Nach einer kurzen Begehung folgt eine mehrwöchige Messung mit Wandsensoren. Bewertet werden die 4 zentralen Faktoren Temperatur, Akustik, Innenluftqualität und Licht. Im Mittelpunkt stehen eine einfache Umsetzung, die Übertragbarkeit auf viele Schulen und die Einbindung der Menschen, die die Räume täglich nutzen. Vorgestellt werden Ergebnisse einer Anfang 2026 gestarteten Pilotstudie in 5 deutschen Städten. Die Ergebnisse helfen Schulträgern, Maßnahmen zu priorisieren, Verhalten zu reflektieren und bauliche Schritte gezielt abzuleiten.
13:15–14:30 Uhr

Schule 2035: Vom Klassenzimmer zum Lebensraum im Quartier

Workshop
Udo Kempers
© Udo Kempers

Udo Kempers

Education-Berater, Bildungsenthusiast
Antje Sinemus

Antje Sinemus

Transformationsmentorin & Organisationsentwicklerin Landesinstitut für Qualifizierung und Qualitätsentwicklung in Schulen in Hamburg
Tim Neubauer

Tim Neubauer

Dezernent für Bildung und Arbeit Kreis Minden-Lübbecke
13:15–14:30 Uhr

Das unsichtbare Betriebssystem der Schule

- und welche Updates es braucht
Workshop
Judith Holle

Judith Holle

Geschäftsführerin von beWirken und Expertin für Schulentwicklung beWirken gGmbH
Jede Schule hat ein Betriebssystem. Es entscheidet, wann Kinder wo mit wem was lernen und wer dabei welche Rolle im Lernprozess innehat. Das Problem: Die meisten Schulen haben dieses Betriebssystem nie bewusst gewählt. Es läuft einfach, seit Jahrzehnten, oft seit über hundert Jahren. Gleichzeitig wird seit Jahrzehnten in Schulentwicklung investiert: Fortbildungen, Programme, Modellprojekte. Die Beobachtung zeigt jedoch: Die Grundlogik verändert sich kaum. Ganztagsangebot hier, multiprofessionelle Fachkräfte da – aber oft als Add-on, das sich schwer mit der Grundstruktur der Schule verträgt und dadurch Gefahr läuft, immer wieder zu versanden. Der Grund dafür ist strukturell: Innovationen verändern einzelne Formate, aber selten die Logik dahinter. Mit dem Framework zukunftsfähige Schule macht beWirken sichtbar, was bisher unsichtbar war: die Dimensionen, die transformierte Schule wirklich konstituieren – von der Lernorganisation über die Schulorganisation bis zum systemischen Steuerungsrahmen. Es zeigt, welche Stellschrauben es gibt und warum manche davon kaum bewegt werden können, solange die Rahmenbedingungen es nicht zulassen. Genau hier kommen Schulträger ins Spiel. Nicht als Hauptakteur*innen der pädagogischen Transformation, aber als diejenigen, die entscheiden, ob Schulen überhaupt die strukturellen Voraussetzungen haben, ihr Betriebssystem zu verändern. Raumkonzepte, Personalstrukturen, Ganztagsgestaltung, strategische Ausrichtung im regionalen Schulnetz: Mit diesen Entscheidungen können Schulträger Transformation ermöglichen oder strukturell verhindern. Dieser Vortrag ist eine Einladung zur doppelten Standortbestimmung: Was ist das Betriebssystem eurer Schulen, und welchen Beitrag können Schulträger leisten, damit es sich wirklich verändern kann?
14:30–15:15 Uhr

Ausstellung, Networking & Masterclasses I Dessertpause

15:15–16:45 Uhr

Vom Tool zur Transformation

Erfahrungen aus dem Erzbistum Berlin: Schulträger, Schule und fobizz im Gespräch
Panel
Monika Klapczynski

Monika Klapczynski

Leitung Fachreferat Medienbildung Erzbistum Berlin
David Zaake

David Zaake

Lehrer Katholische Theresienschule Berlin
Jonas Witschel

Jonas Witschel

Projektleiter fobizz
15:15–16:45 Uhr

Indikatoren schulischer Transformationsprozesse zur Entwicklung zukünftiger Lernorte

Best Practice Ernst Reuter Schule Karlsruhe
Workshop
Micha Pallesche

Micha Pallesche

Rektor Ernst-Reuter-Schule Karlsruhe
Entdecken Sie für Ihre Schule die Schlüssel zur schulischen Transformation! Erfahren Sie von sechs zentralen Indikatoren, die im Rahmen einer umfassenden Studie an Best-Practice-Schulen ermittelt wurden. Am inspirierenden Beispiel der Ernst-Reuter-Schule in Karlsruhe zeigen wir Ihnen praxisnahe Umsetzungen auf und entwerfen gemeinsam eine Vision für die Schule der Zukunft. Lassen Sie sich inspirieren und gestalten Sie aktiv den Wandel in Ihrer Bildungseinrichtung!
15:15–16:45 Uhr

Raum für gute Bildung

Wie können Prozesse in der Frühphase von Maßnahmen zum Ganztagsausbau wirkungsorientiert und belastbar gestaltet werden?
Workshop
Christian Schubert

Christian Schubert

Senior Manager PD - Berater der öffentlichen Hand GmbH
Andreas Schmalz

Andreas Schmalz

Manager PD - Berater der öffentlichen Hand GmbH
16:45–17:15 Uhr

Ausstellung, Networking & Masterclasses I Kaffeepause

16:50–17:10 Uhr

Neues Lernen erfordert neue (Denk-) Räume!

Schule als sozialer Marktplatz
Masterclass
Karin Doberer

Karin Doberer

Geschäftsführung LERNLANDSCHAFT®
Zukunftsfähige Bildungseinrichtungen müssen den vielfältigen Anforderungen von Lehren, Lernen und Zusammenleben gerecht werden. Dabei ist ein Zusammenspiel von Architektur, Ausstattung und Pädagogik unabdingbar. Veränderungen brauchen Mut, Gewohntes zu hinterfragen und neue Wege zu entwickeln. Der Vortrag zeigt anhand praxisnaher Beispiele, wie durch eine ganzheitliche Planung - im Rahmen der jeweils geltenden Förderkriterien - Lernumgebungen entstehen, die Flexibilität, Kreativität, Zusammenarbeit und individuelle Förderung ermöglichen. Im Mittelpunkt stehen die Fragen, wie räumliche Konzepte pädagogische Entwicklungen unterstützen, welche Erfolgsfaktoren Veränderungsprozesse auszeichnen und wie alle Beteiligten aktiv in die Gestaltung einbezogen werden können. Ziel ist es, Impulse für die Entwicklung moderner Bildungsorte zu geben, die den Anforderungen einer sich wandelnden Gesellschaft nachhaltig gerecht werden.
16:50–17:10 Uhr

Einführung eines digitalen Bestellsystems in der Mensa

Ein Erfahrungsbericht aus der Projektarbeit
Masterclass
Susann Schossig
© Ilona Stelzl

Susann Schossig

Head of Project Management ParentPay Deutschland GmbH
Wie kann ein digitales Bestell- und Abrechnungssystem den Mensa-Alltag erleichtern? In diesem praxisnahen Vortrag berichten wir von der Einführung eines solchen Systems aus unserem Projektalltag – von den ersten Überlegungen bis zum laufenden Betrieb. Dabei zeigen wir, was ein gutes System leisten muss, wie die Umsetzung gelingt und welche typischen Hürden zu meistern sind. Ein konkretes Beispiel aus dem Schulalltag veranschaulicht die Vorteile für alle Beteiligten. Der Vortrag richtet sich an Schulträger, Schulleitungen, Mensabetreiber und interessierte Lehrkräfte.
17:15–17:45 Uhr

Partner-Sessions

Partner-Session
17:15–17:45 Uhr

Von der Förderung zur dauerhaften Aufgabe

Wie Schulträger 1:1-Ausstattung finanzierbar und betreibbar machen
Partner-Session
Moritz Zeman

Moritz Zeman

Geschäftsführer ACS Group GmbH
Die Beschaffung digitaler Endgeräte ist ein Projekt - ihr Betrieb ist eine dauerhafte Aufgabe. Schulträger müssen frühzeitig klären, wie Finanzierung, Administration, Support, Reparatur und Ersatzbeschaffung über mehrere Jahre organisiert werden. Der Vortrag vergleicht kommunale, elternfinanzierte und gemischte 1:1-Modelle und zeigt, welche Kosten und Prozesse in klassischen Beschaffungsrechnungen häufig fehlen. Anhand eines Praxisbeispiels wird erläutert, wie sich ein einheitliches Betriebsmodell über mehrere Schulen skalieren lässt und wie Zuständigkeiten zwischen Träger, Schule, Eltern und Dienstleister verbindlich geregelt werden können.
17:45–18:00 Uhr

Raumwechsel

18:00–19:00 Uhr

Mut zur Haltung

Warum Schulen Demokratieorte sein müssen
Keynote
Düzen Tekkal
© Paul Küster/ Covered Agency

Düzen Tekkal

Menschenrechtsaktivistin, Politologin, Autorin, Journalistin GermanDream
Wir leben in Zeiten der öffentlichen Polarisierung, Dauererregung und der Erosion der politischen Mitte. An düsteren Zeitdiagnosen mangelt es nicht. Aber wie kommen wir da wieder raus? Ein ungehobener Schatz liegt in Schulen: In einer zunehmend individualisierten und atomisierten Gesellschaft sind sie eine der wenigen Orte, wo Menschen noch physisch zusammen kommen – und das täglich. Orte, an denen nicht nur Kompetenzen vermittelt wird, sondern wo Lernende wie Lehrende Weisen des demokratischen Miteinanders erproben können. Auch im Sinne des „Erziehens der Erziehenden“ (Janusz Korczak). Ein idealer Ort des Experimentierens, des Ausprobierens in Sachen Wertevermittlung und Wissensaustausch. Der Vortrag geht der Frage nach, wie Schule als Demokratieort Wirklichkeit werden kann.
19:00–21:00 Uhr

Get-together in der Ausstellung mit Snacks

Get-together
13.11.2026
08:00–09:00 Uhr

Check-in I Ausstellung & Networking

Check-in
09:00–09:30 Uhr

Eröffnung des Deutschen Schulleitungskongresses

Eröffnung
09:30–10:30 Uhr

Schulen als wichtige Räume in verrückten Zeiten

Keynote
Maja Göpel
© Linda Schäffler

Prof. Dr. Maja Göpel

Politökonomin, Transformationsforscherin und Nachhaltigkeitsexpertin Mission Wertvoll
Prof. Dr. Maja Göpel ordnet in Ihrer Keynote die aktuellen gesellschaftlichen Umbrüche als Transformationszeit ein und zeigt, warum gerade Schulen zu zentralen Orten werden, an denen Zukunftsfähigkeit praktisch gelernt und gestaltet werden kann. Im Fokus steht die Idee, dass nachhaltige Zukünfte nicht „von selbst“ entstehen, sondern durch gemeinschaftliche Lernprozesse, verbindliche Regeln und vertrauensvolle Zusammenarbeit – und dass Bildung weit über reine Wissensvermittlung hinausgeht: Sie stärkt Selbstwirksamkeit, macht Zusammenhänge zwischen Freiheit, Verantwortung und Gemeinwohl erfahrbar und hilft, Orientierung und Handlungsfähigkeit in unsicheren Zeiten zu entwickeln. Prof. Dr. Göpel lädt dazu ein, veraltete Strukturen mutig zu hinterfragen und Schule als Raum zu begreifen, in dem demokratische Kultur, kooperatives Denken und der Blick für das Wesentliche eingeübt werden können.
09:30–10:30 Uhr

Teamerfolg als oberstes Ziel

Umgang mit Dissonanzen
Keynote
Almuth Schult

Almuth Schult

Deutsche Fußballnationalspielerin, Weltklasse-Torhüterin und TV-Expertin über Chancengleichheit und Willenskraft
Ein Team stellt man nicht nach seinen Wünschen zusammen, sondern sie wird von der verantwortlichen Führungsebene zusammengestellt. Dabei treffen jede Saison ca. 25 unterschiedliche Charaktere in der Kabine aufeinander und müssen sich dann nicht nur auf dem Platz unterstützen, sondern sich auch an die Gewohnheiten jedes Einzelnen im Alltag gewöhnen. Man kann individuell noch so gut sein, nur allein wird man nicht erfolgreich sein. Dabei spielt Teamfähigkeit die entscheidende Rolle und die Fähigkeit, Dinge im richtigen Moment anzusprechen, aber auch seine eigenen Interessen unterzuordnen und emphatisch zu sein. Über allem steht die richtige Kommunikation in einem Team.
10:30–11:15 Uhr

Ausstellung & Networking I Kaffeepause

11:15–12:15 Uhr

Daten als Kompass

Wie datengestützte Qualitätsentwicklung die Lücke zwischen Schulentwicklung und Unterrichtspraxis schließt
Workshop
Udo Michallik

Udo Michallik

Staatssekretär a.D. und Generalsekretär der KMK
Strukturreformen gelingen auf dem Papier – und scheitern im Klassenraum. Die Ursache ist bekannt, die Lösung weniger: Schuldaten werden erhoben, aber nicht systematisch in konkrete Unterrichtsentwicklung überführt. Dieser Impulsvortrag zeigt, warum das so ist – und wie es anders geht. Ausgehend vom aktuellen SWK-Gutachten, das ausdrücklich vor einer uferlosen „Datafizierung" warnt und stattdessen fokussierte, ganzheitliche Entwicklungsförderung einfordert, beleuchtet der Vortrag, was wirksame Datennutzung tatsächlich bedeutet. Forschungsbefunde des SLATE-Zentrums der Universität Bergen zeigen, welche Potenziale Learning Analytics für formative Lernprozesse bieten. Die international beachtete norwegische Bildungsforscherin Sølvi Lillejord benennt den entscheidenden Gelingensfaktor: Externe Daten wirken nur dann, wenn Schulleitungen Strukturen schaffen, die sie mit dem Erfahrungswissen der Lehrkräfte vor Ort verknüpfen. Der Vortrag richtet sich direkt an Schulleitungen – mit einer klaren Botschaft: Data Literacy und kollaborative Datenkultur sind keine technischen Zusatzaufgaben, sondern Kernaufgaben moderner Schulführung. Daten als Kontrollinstrument? Das ist von gestern. Daten als Kompass für gemeinsames pädagogisches Handeln – das ist die Richtung.
11:15–12:30 Uhr

Gemeinsam Verantwortung tragen

Anspruch und Wirklichkeit im Dreieck von Schule, Schulträger und Schulaufsicht
Panel
Gute Schulen entstehen dort, wo Schulleitungen, Schulträger und Schulaufsicht gemeinsam Verantwortung übernehmen. Doch in der Praxis treffen unterschiedliche Rollen, Erwartungen und Handlungsspielräume aufeinander. Wie können Zuständigkeitsdenken überwunden, Vertrauen aufgebaut und gemeinsame Lösungen entwickelt werden? Welche Strukturen fördern eine erfolgreiche Zusammenarbeit – und welche Hürden stehen ihr im Weg? Expertinnen und Experten aus Schule, Schulträgern und Schulaufsicht diskutieren zentrale Herausforderungen, Gelingensbedingungen und Perspektiven für eine wirksame Kooperation in der regionalen Bildungslandschaft.
12:15–13:45 Uhr

Ausstellung, Masterclasses & Networking I Mittagspause

13:45–14:45 Uhr

Bildungsarmut und soziale Segregation

die (Un) -Wirksamkeit des Startchancenprogramms
Keynote
h.c. Jutta Allmendinger

Prof. Dr. h.c. Jutta Allmendinger

Präsidentin Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH
Bildungsarmut gehört zu den drängendsten sozialen Problemen in Deutschland und ist weder zufällig noch gleichmäßig verteilt: Sie konzentriert sich in bestimmten sozioökonomischen Gruppen und Stadtteilen. Mit dem Startchancenprogramm reagiert die Bildungspolitik erstmals bundesweit und gezielt auf diese Ungleichheit, indem Schulen mit einem hohen Anteil sozial benachteiligter Schülerinnen und Schüler besonders gefördert und die Maßnahmen wissenschaftlich umfassend evaluiert werden. Erste Evaluationsergebnisse liegen zum Zeitpunkt der Tagung allerdings noch nicht vor. Der Vortrag diskutiert, warum das Programm trotz seiner historischen Bedeutung nur ein erster Schritt sein kann, da entscheidende Weichen für den Bildungserfolg bereits in den ersten Lebensjahren gestellt werden. Abschließend wird gezeigt, dass wirksame frühkindliche Förderprogramme existieren und dass es gelingen kann, gerade jene Familien zu erreichen, deren Kinder besonders von einem Kitabesuch profitieren würden – nicht gegen die Eltern, sondern gemeinsam mit ihnen.
13:45–14:45 Uhr

Außerschulische Kooperationen wirksam ermöglichen

Einblicke und interaktive Diskussion zu Hürden und Gelingensbedingungen auf Basis einer bun-desweiten Schulleitungsumfrage zu schulisch-außerschulischen Kooperationen
Keynote
Ulrike Leikhof
© Nina Senger-Mertens, Bildung & Begabung gGmbH

Dr. Ulrike Leikhof

Leitung Akademien und Allianz für Schule Plus Bildung & Begabung gGmbH
Felix Süßenbach

Dr. Felix Süßenbach

Teamleitung Bildungsstudien Stifterverband e.V.